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Thursday, 23 February 2012
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In den 50-er Jahren fing Pastor David Wilkerson seinen Predigtdienst auf den Straßen von New York an. Schnell merkte er, dass der Drogenkonsum das Hauptproblem der Mitglieder von Jugendbanden war. Viele Teenies brauchten Hilfe und suchten sie bei ihm. Im Jahre 1962  eröffnete er in Rehresburg, Bundesstaat Pennsylvenia das  erste Teen Challenge Therapiezenter. Die weiteren folgten bald. Das Programm war sehr erfolgreich und verbreitete sich auf der ganzen Welt.  Die Geschichte wurde aufgeschrieben im Buch: "Das Kreuz und die Messerhelden".

Die Anfänge des polnischen Ableger reichen in die 80-er Jahre. Eine Gruppe von sozial angagierten Christen wurde mit der Abhängigkeitsproblematik konfrontiert und musste bald feststellen, dass nur  dauerhafte Therapie einen Sinn hat. So entstand die Idee eines christlichen Zentrum für Abhängige. Da die Pfingstkirche in Polen ein leerstehendes Objekt zur Verfügung stellte, konnte bald die Arbeit beginnen. Leider existierten in der Zeit keine christlich geprägten Programme. Unser Vorbild waren ähnliche Therapieeinrichtungen im Westen. Besonders gute Zusammenarbeit ergab sich mit Zentren in Deutschland und Holland . Unsere Mitarbeiter wurden dort geschult.

In Oktober 1988 wurde unsere Einrichtung durch das Gesundheitsministerium registriert.  Nach paar Jahren der Praxis wurde klar, dass die Hilfe für Abhängige komplexer und effektiver seien muss. Um möglichst  viele von ihnen zu erreichen, wurde die Christlich- Soziale Mission "Teen Challenge" ins Leben gerufen. Unter ihrem Dach befinden sich Konsultationspunkte, ein Netz von "Coffee Houses", Nachsorge und natürlich die Langzeittherapiezentren. Dadurch bleiben die Bedürftigen vom ersten Straßengespräch bis zur Rückkehr ins Leben unter der Obhut vom Teen Challenge.

 

Konsultationspunkte und Programm "Coffee House"

 

In den letzten Jahren erlebte die polnische Gesellschaft tiefgehende ökonomische und politische Veränderungen. Viele Personen waren damit überfordert und kamen auf dem veränderten Arbeitsmarkt nicht zurecht. Die Anzahl von Bedürftigen, Arbeitslosen, Abhängigen, Obdachlosen und gesellschaftlich Verächteten wächst ständig. Solchen Leuten möchten wir entgegenkommen. Zu diesem Zweck riefen wir ein Netz von TC Konsultationspunkten und "Coffee Houses" ins Leben. Hinter den Namen steht immer eine Gruppe von engagierten und gläubigen Freiwilligen, die in ihrer Umgebung, vor Ort praktische Hilfe anbieten. Sie besuchen Bahnhöfe, Parkanlagen, Einkaufszentren um Bedürftige anzusprechen. So ein "streetwork"ist ein Grundstein von weiteren therapeutischen Maßnahmen. Mindestens einmal pro Woche wird ein Treff organisiert. Die örtlichen Gemeinden stellen dafür ihre Räume zur Verfügung. Dort kann man in Ruhe sprechen und Abhängige zur Therapie motivieren. Natürlich wird Kaffee und Stullen oder Kuchen angeboten. Jedesmal  findet eine kurze Andacht und Gebet statt.

Sehr wichtiger Arbeitsteil der Konsultationspunkte ist die Profilaxe. Sie bieten Programme in Schulen, Kinder- und Jugendclubs, organisieren Treffs mit befreiten Süchtigen. Zur Zeit stehen uns Freiwillige in 16 Konsultationspunkten und 30 "Coffee Houses" im ganz Polen zur Verfügung.

Die christlichen Gemeinden unterstützen uns auch in der Phase der Nachsorge. Sie helfen  unseren vier TC Nachsorgezentren, indem sie die Bewohner zum Essen einladen, Gespräche führen oder sie mit Arbeitsaufträgen versorgen. Viele Patienten kommen aus kaputten Familien und brauchen Vorbilder um in der Zukunft gut zu funktionieren. Sie lernen auch dabei wie wichtig der Kontakt zur Gemeinde ist.  

 

 

 

 
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